Marina dei Cesari befindet sich in den Marken, einer Region von atemberaubender Schönheit, die reich an alten und perfekt erhaltenen Dörfern, hervorragender Gastronomie, weltweit bekannten Weinen ist, und die zahlreiche architektonische und künstlerische Schätze aufweist.

Die vielen Landsitze inmitten traumhafter Landschaften sind nur einige der Wunder, die diese Region zu bieten hat.

Vor allem aber sind es die wirklich gastfreundlichen Menschen in den Marken, die diese Region zu einem der gewinnendsten Reiseziele Italiens und der Welt macht! 

Ein kleines Juwel, das zwar nicht sehr bekannt, dafür aber perfekt ist, den echten Kennern des “dolce vita” so einiges zu bieten.

www.turismofano.com | www.lavalledelmetauro.it

Unterwegs zu landestypischen Genüssen

 

Der Fisch

Fano, Torrette, Marotta: in einem Küstenabschnitt von etwa 20 Kilometer sind die Geheimnisse und die Düfte des Meeres enthalten, die mit der Zeit zu einer neuen Interpretation der wertvollen Kochkunst von Fischprodukten geführt haben.

Die Adria ist besonders reich an Fisch, Geschichte und Kultur und die Seeleute , die ihre Gewässer befahren sind, wissen wie man gut Gebrauch von der Schätze macht, die in ihren Tiefen verborgen sind. Es ist deswegen kein Zufall, dass der Fisch das Hauptgericht der Kochtradition in der Provinz sei und dass Hunderte von Restaurants unendliche Varianten dessen Verkostung anbieten. Köstliche Fischsüppchen, saftige Meeresfrüchte (Venus- und Miesmuscheln, aber auch Schnecken und „Garagoi“ (essbare Muscheln), Tintenfische und „Trufelli“ (eine Sorte Tintenfisches) , Kabeljau und Makrelen, Adria Sohlen und Heuschreckenkrebse, gegrillte, in Folie gegarte, in Salz- oder Teiggebacken: diese sind nur einige der vielen Fischgerichten, die sich gut zu einem sanften aber erstklassigen Weißwein “ Bianchello del Metauro“ kombinieren lassen.

Wenn der Fisch Ihre Leidenschaft ist, dann wissen Fano und die Adriaküste, wie man sie glücklich macht. Wenn Sie keine Experte der Meeresküche sind, dann werden Sie hier den höchsten Geschmackgenuss der gesamten Kochkunst erleben.

Der Moretta Fanos

Nirgendswo kann man so einen besonderen Espresso kosten, wie in Fano. Es geht nicht nur, um die Fähigkeit die Kaffeemaschine richtig zu benutzen oder um die Vermischung und das Rösten der Kaffeebohne. Der „ Moretta“ hat ein bestimmtes und unverwechselbares Aroma, dessen Geheimnis in der perfekten Dosierung und Vermischung der zusätzlichen Zutaten liegt.

Wenn dann Ihr Kaffee, auch nach der Rezeptur, immer noch nicht wie der Moretta schmeckt, dann lassen Sie wohl die Matrosen des Ortes sich rühmen, dann lassen sie die Matrosen des Ortes trotzdem stolz darauf sein, dass sie neben den vielen Traditionen auch ein einmaliges und unverwechselbares Getränk besitzen.

Der Wein

Die Weine aus den Hügeln Fanos und aus der Provinz Pesaros und Urbinos sind von Gourmets weltweit anerkannt.
Die sanften Hügel, die die Ebene von Metauro dominieren, sind ein fruchtbaren Boden, um hochwertigen Trauben anzubauen und die Einheimischen erhalten deswegen Produkte Top-Qualität seit Jahrhunderten.

Die Ursprünge des Weinbaus stammen aus dem zehnten Jahrhundert v. Chr. Die Etrusker gaben den Impuls an den Traubenanbau, wobei sie die Bodenleistungsfähigkeit, das milde Klima und die orographische Vielfalt des Ortes verwerteten. Die Leidenschaft ist mir der Zeit gewachsen und hat heute dazu geführt, dass mehrere einheimische Weine sich die DOC Bezeichnung erworben haben.

Besonders in der Provinz Pesaros und Urbinos kann man viele DOC Weine finden, unter anderen den „Bianchello del Metauro“, den „Colli Pesaresi Rosso“ mit dem Zusatz „Focara“ DOC, den „Colli Pesaresi Bianco“ mit dem Zusatz „Roncaglia“ DOC und „Novello dei Colli Pesaresi“. Die Weinhersteller sind nicht nur in der Provinz, sondern in der ganzen Region immer klarer über die Werte und die Möglichkeiten der einheimischen Trauben geworden.

Die Marken herstellen heute Weine, die auf internationalem Niveau anerkannt sind und mit ihrer ausgezeichneten Authentizität auch die anspruchsvollsten Gaumen befriedigen können.

Die Trüffel

Auf der Via Flaminia, nur wenige Kilometer von Fano entfernt befindet sich Acqualagna, die Hauptstadt der Trüffel zusammen mit S. Angelo in Vado und S. Agata Feltria. Der magische Duft der Trüffel ist oft als Aphrodisiakum betrachtet und dessen Gaben sind von den besten Gourmets weltweit bekannt, die alles unternehmen würden, um den göttlichen Duft zu überkommen. Man kann in unserer Region die alle 9 Trüffelsorten finden, so dass man das ganze Jahr die wertvolle Knolle auf den Tisch bekommen kann.

Der Trüffelliebhaber sollte dann besser im Kalender notieren, dass die wertvolle Weiße Trüffel von Oktober bis Dezember gesammelt wird, währenddessen die Schwarze Trüffel von Dezember bis Mitte März. Die sommerliche Schwarze Trüffel (auch „Scorzone“ gennant) wird dagegen von Mai bis August geerntet und der winterliche Schwarze Trüffel (auch „Scorzone invernale“ genannt) von Oktober bis Dezember. Die „Bianchetto“ oder „Marzuolo“ gennant (die Weiße Trüffel, die typisch in Lehm- und Kalk- so wie in Sand- und Brackböden anwesend ist) wird von Januar bis April gesammelt. Jede Trüffelsorte hat einen eigenen kulinarischen Ausdruck: Auf Corstini, geschuppt auf Suppe oder Pasta, gelöst auf Rind-, Kalb oder Schweinfleisch oder geriebene in Cremesuppe. Der unverwechselbare Geschmack hat eine einmalige Rolle in der Kochkunst. Und unsere Rezepte werden es bestätigen.

Das Olivenöl DOP von Cartoceto

Die Zeit und die Geschichte haben es nun bewiesen, dass die Hügel landeinwärts von Fano besonders geeignet für den Anbau von Olivenbäumen sind.

Und die Anzahl an Mühlen in der Gegend ist eine weitere Bestätigung dazu. Schon zu dem Zeitpunkt des Kirchenstaates gab es eine offizielle Ölproduktion, wann die Hügel im Land der Inneren auch unter dem Klerus bekannt waren.

Zu diesem Zeitpunkt Olivenbäumen zu besitzen hatte eine Bedeutung in der Familienhierarchie. Das Öl war das Maß des Wohlhabens und der Referenzpunkt der Wirtschaft des Dorfes.

Die Ölmühle war nicht nur der Ort, wo die Oliven in Öl verwandet wurden, sondern auch der soziale Drehpunkt, wo Meinungen ausgetauscht wurden, wo man über Politik diskutierte, wo man Geschäfte machte. Die Landschaft um Cartoceto ist seit eh und je mit Olivenbäumen gekennzeichnet und die einheimische Mühlen haben sich rühmen, dass sie ein hervorragendes kaltgepreßtes Olivenöl produzieren. Die Merkmale ein gutes Extra Vergine sind alla bekannt: neutralisiert die freien Radikale, balanciert die Werte der Ernährung, kann höhere Temperaturen wiederstehen, unterstützt die Verdauung, hilf der Kalziumaufnahme und viel mehr noch. Das Olivenöl DOP von Cartoceto besitzt alle Qualitäten, die einem Extra Vergine anerkannt sind und sein einzigartiger Geschmack macht auch eine einfache Scheibe Toast appetitlich.

Der Käse

Ein Urlaub in Fano ist nicht nur Wert, um die Vielfalt der Fischgerichten zu entdecken, sondern auch um angenehmen Ausflüge ins Land des Inneres zu machen und die besten Produckten der bäuerlichen Kochkunst zu schmecken. Unter den vielen Spezialitäten ist der Käse besonders bedeutend. Der berühmte „Formaggio di fossa“ (eine Art von Milbenkäse) besitzt einige Merkmale, wie die goldene Farbe und den starken und berauschenden Geruch, die sich in den heimlichen Tuffstein Höhlen entwickeln. Es ist auf der Via Marecchia in Talamello einzukaufen oder auch in Cartoceto, nur einige Kilometer von Fano entfernt. Die berühmten Tuffstein Höhlen sind mit Stroh überzogen und mit einem Holzdeckel geschlossen, der mit Gips versigelt wird.

Der in Hanfsäcken eingehüllte Käse wird mehrere Monate im Dunkel lagern. Das Aufmachen der Höhlen ist doch ein Ritual, das sehenswert ist. Mit kulinarischer Zauberei kann sich dieser Käse zu unterschiedlichen Gerichten von Suppen bis zum Dessert gut kombinieren lassen. Nicht zu vergessen ist auch der „Casciotta“ von Urbino (eine Weichkäsesorte), der mit Schaf- und Kuhmilch aus Apenninen und Sardinien seit dem 1500 produziert wird. Ihn hatte Michelangelo selbst auch gern gegessen.

1996 hat der Käse den D.O.P. Anerkennung von der E.U. bekommen. Der Pecorino (Schafkäse) ist vielseitig anwendbar und kann mit verschiedener Art und Weise eingelegt werden. Auf dem Land kann man den „Pecorino con vinacce“ (Schafkäse mit Trester) finden, der eine kuriose Herkunft hat: zufällig wurde er Mitte letztes Jahrhunderts entdeckt, wobei die berüchtigte Räuberbande von Terenzio Grossi, den gestohlenen Käse innerhalb der Trester versteckt hatte.

Der „Pecorino di botte“ (Schafkäse vom Faß) kommt ursprünglich aus Fano: die Lagerung findet exklusiv in Eichenfässer statt, die Wein enthält haben und dessen Dufte immer noch aufbewahren. Er wird mit unterschiedlichen Blättersorten bedeckt und der Geschmack ist unverwechselbar, delikat und angenehm.